APRIL STORY

Von Shunji Iwai | 1998 | 67 Min. | 35mm | OmeU

Shunji lwais neuester Film. Im Gegensatz zu seinem ersten Liebesfilm „Love Letter” ist dieser Film viel einfacher. Seine angestrebte Vereinigung von Unschuld, visueller Schönheit und Schlichtheit mag vielleicht nicht jedem gefallen, hebt sich jedoch von der Masse nihilistischer von Waffen strotzender Independent-Streifen ab. Die schüchterne Uzuki Nireno verlässt ihre Familie im Norden Japans und zieht in die Großstadt, um die Universität ihrer Wahl zu besuchen. Die neue Situation trägt sie mit Haltung, obwohl sie sich eigentlich einsam fühlt. An der Uni verhält sie sich eher zurückhaltend, und als sie erklären soll, warum sie gerade diese Universität ausgesucht hat, ist sie plötzlich besonders verlegen. lwai lässt den Zuschauer langsam in Uzuki’s Welt eintauchen, die langsam beginnt sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden. Kirschblüten, Aprilschauer, kaputte Regenschirme und ein junger Mann im Buchladen, der mehr mit ihrem höheren Bildungsweg zu tun hat, als man vermuten könnte… “Ein Portrait der Gefühle eines jungen Menschen, es erinnert an das Junge Europäische Kino der 60er, in seiner Frische und Unschuld.” „…the cinematic equivalent of a haiku poem…” (Derek Elley – Variety)

四月物語 (shigatsu monogatari)


Das 13. JFFH 2012 läuft vom 23.-27. Mai und ermöglicht es, die besten Filme aus Japan in den Hamburger Kinosälen zu sehen. Wir freuen uns schon auf viele spannende Filme!

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22.05.2011 Bildergalerie vom JFFH 2010

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