TORA SAN GEHT NACH NORDEN

von Yōji Yamada | 1987 | 117 min | 16mm Cinemascope | OmdU

In Teil 38 gerät Tora-san nach dem üblichen heimischen Streit auf seiner folgenden Reise an einen schroffen Tierarzt, der ihn in seinem Kleinlaster mit nach Shiretoko nimmt und bei sich übernachten lässt. Der Tierarzt wird von der Besitzerin einer Bar betreut, da er Witwer ist. Bald finden in der Bar heftige Trinkgelage statt. Höhepunkte sind das verlegene Liebesgeständnis des Witwers an die Barbesitzerin und das von allen gesungene Lied “Shiretoko ryojo”. Die alles nährt die für Tora-san typische Wehmut, die uns auch erfasst, wenn er seiner eigenen aufkeimenden Liebe erneut entflieht.

Shochiku


1931 in Ōsaka geboren, wurde Yōji Yamada nach seinem Universitätsabschluss 1954 Regieassistent bei Shōchiku. 1969 gelang ihm mit der sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum ungemein populären „Tora-san“-Serie der Durchbruch. Insgesamt wurden 48 Folgen gedreht, fast alle unter der Regie von Yamada und alle mit Kiyoshi Atsumi als Hauptdarsteller. Bis zu dessen Tod 1996 wurde die Serie mit großem Erfolg fortgesetzt. Yamada inszenierte bisher 77 Filme, darunter die ebenfalls sehr bekannte „Gakkō “-Serie. Sein neuester Film „Twilight Samurai“ wurde 2003 auf der Berlinale für den Goldenen Bären nominiert.


Das 13. JFFH 2012 läuft vom 23.-27. Mai und ermöglicht es, die besten Filme aus Japan in den Hamburger Kinosälen zu sehen. Wir freuen uns schon auf viele spannende Filme!

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