DIE FRAU IN DEN DÜNEN

von Hiroshi Teshigahara | 1964 | 123 Min. | 35 mm Schwarzweiß | OmeU

In „Die Frau in den Dünen“ entwirft Kobo Abe, der wegen seiner absurd-existenzialistischen Szenarien oft mit Franz Kafka verglichen wird, nach seinem gleichnamigen Roman die Geschichte eines Insektenforschers, der sich in einer verlassenen Dünenlandschaft verirrt und von den Dorfbewohnern in der armseligen Hütte einer Witwe am Grund eines Sandlochs gefangengesetzt wird, um Fron und Einsamkeit ihres Lebens zu teilen. Der Regisseur Teshigahara setzt mithilfe der eindringlichen Musik von Takemitsu eine menschlich ergreifende Fabel um, die durch absurde Überhöhung den Zerfall der Ganzheit symbolisiert. Der Film beschreibt die existenzielle Not des Menschen und findet im Mythos das Spiegelbild des Lebens.

砂の女 (suna no onna)


Das 13. JFFH 2012 läuft vom 23.-27. Mai und ermöglicht es, die besten Filme aus Japan in den Hamburger Kinosälen zu sehen. Wir freuen uns schon auf viele spannende Filme!

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