Case of Kyoko, Case of Shuichi

今日子と修一の場合 | Kyoko to Shuichi no baai
von Eiji Okuda | 2013 | 135 min | OmeU | Zero Pictures

mit Sakura Ando, Tasuku Emoto

Sowohl Kyoko als auch Shuichi stammen aus dem Sendai-Gebiet, welches durch den Tsunami im März 2011 vollkommen zerstört wurde. Sie überlebten, weil sie Schuld auf sich geladen hatten – und deshalb nicht in ihrer Heimatstadt waren, als diese aufhörte zu existieren. Die Möglichkeit, zu ihrem alten Leben zurückzukehren, bleibt ihnen für immer verwehrt. Und beiden stellt sich die Frage, ob ihr Überleben nicht in Wahrheit die Strafe für ihre Verfehlungen nur verlängert und wie sie es schaffen können, sich mit dieser Bürde ihrer Zukunft zuzuwenden.
Case of Kyoko, Case of ShuichiAuch drei Jahre nach dem großen Tohoku-Erdbeben sind die Folgen der Katastrophe im japanischen Gegenwartskino präsent. Die Folgen für den Einzelnen bleiben alltägliche Herausforderung, denn die Frage, wie ein Weiterleben der Überlebenden möglich ist, stellt sich ihnen jeden Tag von neuem. Regisseur Eiji Okada bebildert die Unruhe seiner Protagonisten eindrucksvoll, indem er ruhige Bilder in zeitlichen Sprüngen arrangiert und die beiden Geschichten kunstvoll ineinander verwebt. Ebenso bemerkenswert gelingt es ihm, die Einsamkeit seiner Figuren zu inszenieren – ihre Wege werden sich kreuzen, aber sie werden sich niemals wirklich treffen. | Vivian Wille

> 3001 | Samstag | 31.05.2014 | 22 Uhr

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