Through these woods

この森を通り抜ければ | kono mori wo tori nukereba
von Takahisa Zeze | 2012 | 51 min | OmeU

mit Mariko Arimune, Yukino Arimoto, Nozomi Ito

Ein Erdbeben vor der westjapanischen Küste hat einen Tsunami verursacht und einen Supergau in einem Atomkraftwerk ausgelöst. Eine verstrahlte Wolke schiebt sich auf Tokyo zu und die Menschen fliehen in Panik. Doch einige wenige bleiben: Es sind die Hoffnungslosen, die Verwirrten, die Zyniker, die Schwachen, die Optimisten und die, die nicht aus ihrem täglichen Trott ausbrechen können.

Der Film folgt ihnen, ohne zu lange bei einer Person zu bleiben, und zeichnet so das Bild einer Gesellschaft in Auflösung.
Through these WoodsTakahisa Zeze, der mit Heaven’s Story für einen der Höhepunkte auf dem JFFH 2011 sorgte, geht mit Through these woods ganz nahe heran an das Trauma, das über sein Land gekommen ist. Indem er den Film eben nicht über die reale, sondern über eine fiktive Dreifachkatastrophe gedreht hat, schafft er die nötige Distanz, um die Schockstarre und Angst vor der radioaktiven Strahlung zu zeigen, die seine Landsleute erfasst hat. Es gelingt ihm ein nachdenklich stimmender Kommentar zum Zustand der japanischen Gesellschaft. | Tonio Fincke

> Studio-Kino | Donnerstag | 29.05.2014 | 18 Uhr

Through these woods wird im Double-Feature zusammen mit The Garden of Words gezeigt.

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